Heute ist Welt-DNA-Tag. Wie Sie vielleicht bereits wissen, spielt DNA eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von ADOA. Es handelt sich um eine Erbkrankheit, bei der das OPA1-Gen mutiert ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind das mutierte OPA1-Gen von einem Elternteil mit ADOA erbt, liegt bei 50 %.
Wenn ADOA in Ihrer Familie vorkommt, kann dies ein Grund für eine genetische Forschung sein. Nicht jeder macht das, da es Vor- und Nachteile hat. Wir haben für Sie 5 Fakten zur Erbforschung aufgelistet:
- Die Kosten für Gentests werden nach Überweisung von der Krankenkasse übernommen
- Pro Person können neue Mutationen entstehen, nicht immer erbt man ADOA von seinen Eltern
- Um zu verhindern, dass Sie das mutierte OPA1-Gen an Ihre Kinder weitergeben, besteht die Möglichkeit, sich bei Kinderwunsch für die Embryonenselektion zu entscheiden, bei der die ADOA-Diagnose durch einen Gentest bestätigt werden muss.
- Bei 5 % der Menschen mit dem mutierten OPA1-Gen treten keine Beschwerden auf, sie können das Gen aber weitergeben
- Eine Veranlagung zu einer Erbkrankheit wie ADOA kann Konsequenzen für die Beantragung einer Lebensversicherung und/oder einer Berufsunfähigkeitsversicherung haben
Lesen Sie auf der Seite mehr über die Erbforschung, einschließlich persönlicher Überlegungen zu Leidensgenossen https://adoa.eu/erfelijkheidsonderzoek